Neue politische Theorien und Ideen

PD Dr. Veith Selk ist Politik- und Sozialwissenschaftler. Seine Schwerpunkte sind Demokratietheorie, die Geschichte des politischen Denkens, Populismus, politische Ökologie und Konflikte in der soziotechnischen Transformation.
Er war Gastprofessor und stellvertretender Leiter des Instituts für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit der Wirtschaftsuniversität Wien. Jüngst arbeitete er zu Fragen der Demokratieforschung im Hessischen Verbund "Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression“. Gegenwärtig vertritt er die Professur für Politikwissenschaft an der Universität Vechta.
Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er in der politischen Erwachsenenbildung und der citizen science tätig. Er lebt in Hamburg.

Veith Selk - Politikwissenschaftler und Sozialwissenschaftler

Kommende Termine

06
Sep
2026
13:00 Uhr
Deutschlandfunk Kultur

Interview für die Sendung "Sein und Streit" mit Wolfram Eilenberger

30
Sep
2026
17:15 Uhr
FUTUREXPLORATORY „Demokratie”

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
”Alte Mensa” auf dem Universitätscampus in Mainz

09
Okt
2026
18:00 Uhr
Buchpräsentation "Postliberalismus?"

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse / Dondorf-Druckerei in Bockenheim

Aktuelle Bücher

Suhrkamp Verlag Demokratiedämmerung Veith Selk

Demokratiedämmerung

Eine Kritik der Demokratietheorie

»In der Theorie vielleicht eine gute Idee, versagt nur leider in der Praxis«

Was früher vom Kommunismus gesagt wurde, gilt heute für die Demokratie - sie wirkt zunehmend unglaubwürdig.
Veith Selk zeigt in seinem scharf analysierenden Buch, warum sowohl die demokratische Politik als auch die sie begleitenden Demokratietheorien an der Wirklichkeit scheitern.
Zwei Thesen werden dabei verfolgt: Der Niedergang der Demokratie ist keiner Regression geschuldet, sondern das Ergebnis der gesellschaftlichen Fortentwicklung. Das damit eingeläutete Ende der Demokratie führt auch zum Verfall der Demokratietheorie, die als akademische Disziplin anachronistisch wird.

Rezensionen

Postliberalismus?

Eine transatlantische Debatte

Die Vorherrschaft des Liberalismus scheint ihrem Ende entgegenzugehen. Angesichts sich verschärfender geopolitischer Krisen und der beschleunigten Erosion liberaler Demokratien werden in der politischen Theorie diesseits und jenseits des Atlantiks Alternativen zum Liberalismus diskutiert, die unter dem schillernden Oberbegriff des Postliberalismus zusammengefasst werden.
Der Band versammelt Beiträge von international renommierten Wissenschaftler:innen wie u. a. Thomas Biebricher, Annelien de Dijn, Patrick J. Deneen, Anton Jäger, Philip Manow, Samuel Moyn, Jan-Werner Müller, Elif Özmen, Adrian Pabst und Nadia Urbinati, die dieses neue Phänomen in den Blick nehmen. Als Beobachter, Kritikerinnen oder Befürworter solcher Alternativen fragen sie: Ist der Liberalismus noch zu retten?

In den Medien